Die technische Grundausstattung für Ihr Heimbüro
Welchen Satz sollten Sie verlangen?
Das Prinzip ist einfach: Um Aufträge als freiberuflicher Übersetzer zu erhalten, muss man Sie kennen. Es gibt unterschiedliche Wege, dieses Ziel zu erreichen: Sie können Anzeigen aufgeben, Netzwerke aufbauen, Agenturen kontaktieren, „E-Mail-Schüsse“ versenden, mit Initiativanrufen für sich werben oder sogar potenzielle Kunden besuchen, um nur einige der Möglichkeiten zu nennen. Wofür auch immer Sie sich entscheiden, informieren Sie sich gründlich über Ihre Ziel-Märkte.
Ein guter Startpunkt ist, so schnell wie möglich eine Anzeige in das Branchenbuch oder Fachzeitschriften zu setzen. Schieben Sie es nicht hinaus. Wenn keiner weiß, dass Sie Ihre Dienste als freiberuflicher Übersetzer anbieten möchten, wird Sie auch keiner um diese bitten. Sie müssen für Ihre Arbeit werben, anders werden Sie keine bekommen.
Surfen Sie im Netz nach „Übersetzungsagenturen“. Versuchen Sie, Agenturen zu finden, die aktiv nach Übersetzern für die Sprachkombination(en) suchen, die Sie anbieten. Füllen Sie die häufig angebotenen Online-Formulare aus, aber erwarten Sie keine sofortige Rückmeldung. Ich habe es erlebt, dass jemand mich mehr als zwölf Monate nach meiner eigentlichen Bewerbung anrief. Es mag, kurzfristig gesehen, frustrierend sein, aber längerfristig wird sich Ihre Mühe bezahlt machen. Übersetzungsagenturen wollen meistens erfahrene, qualifizierte und billige Übersetzer. Sie werden oft nach Referenzen fragen (obwohl ich nicht glaube, dass diese immer überprüft werden). Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit eine Agentur zu erregen, sind höher, wenn Sie über spezielle Fähigkeiten oder Erfahrungen verfügen.
Alternativ können Sie die Gelben Seiten nach Agenturen durchsuchen. Ortsbibliotheken in England stellen Gelbe Seiten für alle Gebiete zur Verfügung. Auch im Internet gibt es die Gelben Seiten und viele andere Branchenbücher. Ein Anruf, dem ein Brief oder eine E-Mail folgt, erweist sich in der Regel als die erfolgreichste Methode - oder eine Mail, gefolgt von einem Anruf...
Bitte beachten Sie: Wenn Sie nach einer Arbeit suchen, lesen Sie die Anzeigen/Webseiten aufmerksam. Es ist nicht besonders wahrscheinlich, dass ein freiberuflicher Übersetzer Sie anstellen würde. Wenden Sie sich deshalb an größere Agenturen. Woher wissen Sie, ob eine Webseite von einem Freiberufler oder von einer Agentur ist? Ein außerordentlich guter Hinweis besteht darin, wie viele Sprachen angeboten werden: Je mehr Sprachkombinationen in den Anzeigen stehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Agentur handelt.
Ich glaube, dass die Mitgliedschaft in einem Fachverband die Chancen erhöht, Arbeit bei Übersetzungsagenturen zu finden (siehe die Seite „Hilfe von außen bekommen“). Außerdem hat das „Institute of Linguists“ in England zum Beispiel eine Find-a-Linguist-Page und bietet „Job-Angebote“. Chancen, Arbeit zu finden, oder gefunden zu werden. Und nicht zuletzt: Das Teilnehmen an Treffen wird Ihnen ermöglichen, Netzwerke zu knüpfen: Stellen Sie sich Ihren Übersetzerkollegen vor; jemand wird sich später vielleicht an Sie erinnern oder Ihren Namen weitergeben.